Chronik

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Die Liegenschaft Kohlplatz ist bereits 1770 als Mühle mit Bäckerei erwähnt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden zusätzlich neben der Landwirtschaft eine Sägerei sowie eine Fuhrhalterei angegliedert. 1936 erwarb der ledige Fuhrmann Gottlieb Frischknecht mit Unterstützung seines Vaters den „Kohlplatz“, verpachtete Landwirtschaft sowie Sägerei, die Mühle und Bäckerei gab es schon nicht mehr, und konzentrierte sich ganz auf die Fuhrhalterei, die er mit zwei Zweispännern betrieb. Damals wurde der Kehricht nur im Dorfzentrum von Heiden eingesammelt. Kerngeschäft waren Arbeiten für die Landwirtschaft wie Holzarbeiten, Transport verschiedener Materialien von Obst bis Kies, sowie das Mähnen für die Bauern. Daneben fuhr Gottlieb Frischknecht Hochzeits- und Festgesellschaften. Er war für das Dorf Heiden auch der Leichenführer. Nach der Heirat 1937 half seine Frau Agathe tatkräftig mit. Als Gottlieb im zweiten Weltkrieg an der Grenze Dienst tat, führte seine Frau das Geschäft zwischenzeitlich alleine.


Zweite Generation und Motorisierungchronik1

Ein erster Markstein in der Geschichte des Häädler Transportunternehmens war der Einstieg der zweiten Generation mit Hans Frischknecht im Jahre 1957 und die gleichzeitige Motorisierung der Firma mit die Anschaffung eines Fünf-Tonnen-Saurer Lastwagens. Für die Familie mit fünf Kindern ein hohes Risiko, denn die 48000 Franken mussten ohne Bankkredit finanziert werden. Die Geldinstitute trauten der Motorisierung damals noch nicht. Sieben Jahre später ersetzte ein Allrad-Kipperfahrzeug den LKW und 1966 nahm der erste Kehrichtwagen seine Tour auf. Damit war es möglich, nicht nur in ganz Heiden, sondern auch in Grub AR, Oberegg und Wolfhalden den Abfall zu entsorgen, ein Jahr später folgten Grub SG und Lutzenberg mit Wienacht.  Aktuell werden zusätzlich die Gemeinden Eggersriet, Reute, Thal inklusive Altenrhein, Buchen und Staad, sowie Untereggen bedient. Anfang der siebziger Jahre schaffe die Firma einen Wirz-Welaki an und installierte einen Muldenservice. Für die Abfalltrennung folgten eine Sortieranlage sowie eine Halle für die Grobsortierung.


Zukunft gesichertchronik3

In den siebziger Jahren heirateten Hans und Luise Frischknecht und sie bauten die Firma nachhaltig aus. Heute umfasst das Transportunternehmen zwei Kehrichtwagen, zwei Zweiachsfahrzeuge (ein Welaki), ein Dreiachs- und ein Vierachs-Kipperfahrzeug mit Wechselsystem sowie zwei Pneulader (Schneeräumung). In diesem Frühling wurde der Fahrzeugpark mit einem Vierachshackenfahrzeug ergänzt. Nachdem sich Yvonne Frischknecht, die Tochter von Luise und Hans, definitiv entschieden hat, in die Firma einzusteigen,  arbeitet sie seit dem 1. Januar 2011 im Büro mit. Nach und nach übernimmt sie von ihrer Mutter den administrativen Teil der Firma.


2014 – Lancierung des neuen Logo

Yvonne Frischknecht hat zusammen mit Brigitte Knöpfel das gesamte Erscheinungsbild der Hans Frischknecht AG, Transporte aufgefrischt. Dies war ein langer Prozess der im 2013 begonnen hat. Angefangen mit der Beschriftung der Fahrzeuge, weiter über das umlackieren der Mulden, Firmentafel, Briefpapier bis zur Bekleidung der Mitarbeiter. An der Häädler-Messe im April 2014, wurde das neue Logo der Öffentlichkeit präsentiert.

Im April 2014 hat Yvonne Frischknecht die Ausbildung zur Dipl. Betriebswirtschaft HF abgeschlossen und wurde immer mehr in die Führung des Unternehmens einbezogen.


2015 – Ein weiterer Meilenstein gesetzt

Zusammen mit Ihrem Vater Hans führt sie seit dem 01. Januar 2015 das Unternehmen. Ab Mai 2015 ist neben Yvonne Lenggenhager-Frischknecht auch ihr Ehemann Manfred Lenggenhager im Unternehmen tätig. Er hat bis anhin als Zimmerman Polier gearbeitet und ist nun auf der Strasse unterwegs und verstärkt das Familienunternehmen mit seinem Wissen. Zusammen werden Yvonne und Manfred Akzente setzen und die langjährige Tratidition weiterführen.